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Datensicherung allgemein

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von webdesigner81, 28 September 2015.

  1. webdesigner81
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    webdesigner81 Neues Mitglied

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    Guten Abend, ich restrukturiere derzeit meinen Heimarbeitsplatz, um etwas mehr Ordnung hier reinzubekommen. Wichtig wäre mir allem voran eine Struktur in meine ganzen digitalen Daten zu kriegen und diese abzusichern. Momentan habe ich zwei externe Festplatten, auf denen ältere Daten von mir liegen. Auf einer dritten externen Festplatte speichere ich die Backups meines Rechners. Da es sich um einen Mac handelt nutze ich dafür Apple Time Machine. Das Problem ist, dass die manuelle Datensicherung auf externen Festplatten recht umständlich und zudem nicht besonders ausfallsicher ist. Sollte eine meiner externen Festplatten kaputt gehen, wären die Daten verloren.

    Mich würde daher interessieren, wie ihr im Privatbereich eure Daten sichert und welche Systeme es da abseits der manuellen Speicherung gibt. Ich habe beispielsweise gehört, dass es sogenannte NAS gibt, die mehrere Festplatten haben und Dateien immer automatisch doppelt abspeichern. In einem anderen Artikel habe ich über Online-Backups über Drittanbieter wie beispielsweise CrashPlan gelesen. Allerdings sagt mir das weniger zu, da ich bei Drittanbietern aus der Startup-Szene immer befürchte, dass der Anbieter insolvent gehen könnte.

    Was sind eure Tipps? Welche Erfahrungen habt ihr mit guten / schlechten Lösungen gemacht?
     
  2. rapid-host.de
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    Als ich Persönlich speicher meine Heimarbeitsplatz mit einer Synology Diskstation im Raid Verbund, so kann eigentlich nichts verloren gehen.
     
  3. webdesigner81
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    webdesigner81 Neues Mitglied

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    Guten Tag,

    diese Diskstation ist quasi ein externes Steckwerk für mehrere Festplatten oder? Wie wird das mit dem Raid-Verbund dann geregelt, gibt es dafür eine Software, die Daten von der einen Platte auf die andere in der Station spiegelt? Welche Kosten fallen für ein vergleichbares System an? Ich habe eben mal kurz bei Amazon geschaut. Dort gab es unter dem Begriff Synology Diskstation mehrere Produkte, allerdings alle so ab 500 Euro aufwärts.
     
  4. karoue
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    karoue Neues Mitglied

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    Es gibt viele verschiedene Modelle von Synology DiskStationen mit Fächern für 1 bis hinzu 12 oder sogar noch mehr Festplatten.
    Wenn du eine DiskStation (DS) mit mind. 2 Festplatteneinschüben kaufst kannst du bei den Einstellungen ein RAID konfigurieren, so dass automatisch beide Festplatten gespiegelt werden. Dazu ist keine zusätzliche Software nötig. Wichtig ist zu beachten, dass ein RAID kein zusätzliches Backup ist. Wenn ein Softwarefehler oder ein Fehler im Festplattencontroller auftritt können die Daten auf beiden Festplatten gleichzeitig verloren gehen. Auch wenn man Daten löscht werden sie von beiden Platten gelöscht. Das RAID schützt eigentlich nur vor dem Ausfall einer einzelnen Festplatte und kann ggf. die Lese- und Schreibraten erhöhen.

    Das günstigste Modell mit 2 Festplatteneinschüben welches RAID 1 unterstützt ist die Synology DS214se. Auf Amazon für 130 EUR zu haben. Für reine Backups sollte die reichen. Das nächst bessere Modell ist die DS215j für ca. 160 EUR, die hat u.A. eine bessere Performance (CPU, RAM, usw.) und unterstützt geplantes Hoch- und Runterfahren und hat einen Standbymodus.
    Von anderen Herstellern (z.B. QNAP, Zyxel) gibt es oft noch günstigere Modelle die RAID unterstützen.
     
  5. webdesigner81
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    webdesigner81 Neues Mitglied

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    Guten Abend ihr beiden. Da war mal ein wirklich ausführlicher und hilfreicher Beitrag - vielen Dank dafür. Generell ein Danke an euch beide. Ich werde mich heute Abend noch einmal auf die Suche nach guten Angeboten machen. Vielleicht darf ich noch die Frage stellen, welche Marken so generell gut sind? Synology wurde ja schon genannt. Gibt es noch andere empfehlenswerte Marken oder würdet ihr von den günstigeren Marken eher abraten?
     
  6. karoue
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    karoue Neues Mitglied

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    Andere bekannte Marken sind wie gesagt Zyxel und QNAP. Da ich selber nur eine Synology habe kann ich zu den anderen nichts genaues sagen. Ich denke jedoch, dass es für eine reine Anwendung als Backuplösung keine großen Unterschieden geben sollte. Die wesentlichen Unterschiede wird es bei dem Betriebssystem und den dafür angebotenen Zusatzpaketen geben. Die Synology verfügt beispielsweise über eine meiner Meinung nach sehr gut umgesetzte Dropboxalternative. Kann aber gut sein, dass es bei den anderen Anbietern auch etwas in die Richtung gibt.

    Edit: Ich denke es wäre eventuell auch sinnvoll nochmal zu überlegen ob es unbedingt ein RAID 1 und somit ein NAS mit mind. 2 Festplatten sein muss, oder ob zunächst ein NAS mit einer Platte reicht. Die zweite Platte macht meiner Meinung für privat nur in wenigen Fällen wirklich Sinn. Denn wie gesagt: bei Softwarefehler, Controllerfehler, Diebstahl, Wasserschaden, Feuer... ist trotzdem alles weg. Daher ist es eigentlich unerlässlich, dass die Daten sowieso noch woanders liegen. Also z.B. einmal im Original auf dem Produktivsystem und einmal als Backup auf dem NAS. Daten die nur auf dem NAS liegen müssten eigentlich nochmal zusätzlich auf einer externen Festplatte gegen oben genannte Fehlerfälle geschützt werden. In diesen Fällen bringt die zweite Platte und das RAID 1 also eigentlich keinen Mehrwert, da die Daten bei einem Festplattenfehler noch wo anders liegen. Die Anschaffungskosten verringern sich dann um 100-200 EUR, wenn man ein günstigeres NAS Modell mit einem Einschub nimmt und eine Festplatte einspart.
    Ein zweiter Festplatteneinschub kann aber natürlich auch Sinn machen um die Gesamtspeicherkapazität zu erhöhen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Oktober 2015
  7. webdesigner81
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    webdesigner81 Neues Mitglied

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    Hallo. Also wäre die Ideallösung mein System auf dem Rechner über ein NAS auf eine im NAS angesteckte Platte zu spiegeln und zusätzlich auf einer externen Platte zu speichern? Das macht aber nur Sinn, wenn ich das Abbild auf der externen Festplatte manuell mache, um die Fehlerquellen einer falschen Synchronisierung, des versehentlichen Löschens bzw. Fehlern in der Software vorzubeugen, habe ich das so richtig verstanden? Könnte man das Problem, dass man versehentlich Daten löscht nicht mit einem Versionierungsprogramm umgehen? GIT soll sich für sowas eignen, habe ich gehört.
     
  8. karoue
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    karoue Neues Mitglied

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    So kompliziert ist es eigentlich gar nicht. Ich handhabe das Ganze bei mir so:
    Das NAS (bei mir von Synology, mit einer Festplatte) ist im Netzwerk angebunden. Meine Computer machen darauf ihr BackUp (dazu nutze ich TimeMachine auf dem Mac und BackupService Home auf Windows). Damit ist das wichtigste eigentlich abgedeckt: Wenn ich auf meinen Computern was lösche oder ein Computer kaputt geht habe ich das BackUp auf dem NAS.
    Nun besteht natürlich noch die Gefahr, dass das NAS kaputt geht oder einen Fehler hat. Das ist in zwei Fällen problematisch:
    1. Ich lösche was auf dem Computer. Nach einer Woche will ich es aus dem BackUp wieder retten, aber zwischenzeitlich ist das NAS kaputt gegangen.
    2. Ich hab Daten die NUR auf dem NAS gespeichert sind (Archiv, "Datengrab"). Das NAS geht kaputt, die Daten sind weg.
    Daher sichere ich mein NAS nochmal auf eine externe Festplatte (z.B. einmal pro Woche). Dazu stecke ich die externe Festplatte an den USB Anschluss des NAS und lege das Backup mit einer auf dem Synology NAS vorinstallierten Backuplösung inkrementell an (ein Knopfdruck).

    Damit sind eigentlich die wesentlichen Gefahren abgedeckt:
    • Etwas ausversehen vom Computer gelöscht, oder Computer kaputt -> Daten können vom NAS wiederhergestellt werden
    • NAS kaputt -> Daten sind entweder sowieso noch im Original auf dem Computer oder auf der externen Festplatte
    Mit Git kenne ich mich persönlich nicht aus. Aber wenn du ein Backupprogramm wie TimeMachine oder BackUp Service Home (ist übrigens Freeware) verwendest kann z.B. eingestellt werden, dass stündlich ein BackUp gemacht wird (wenn es Änderungen gibt). Damit hast du ja dann praktisch auch verschiedene Versionen.

    Ich hoffe ich habe jetzt nicht an deinem Anliegen vorbei geredet.
     
  9. OliverTwist
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    OliverTwist Neues Mitglied

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    Zum Thema:

    Ein NAS mit 2 Steckplätzen hält sich von den Kostern her noch in Grenzen und ist meiner Meinung nach gut investiertes Geld. Die Datenmengen nehmen schneller zu als man denkt und im nachhinein aufzurüsten ist auch nicht günstiger. Zwei Steckplätze sind schon sinnvoll. Wenn du kein Raid einrichten musst, weil du deine Daten noch mal extern speicherst, hast du eben mehr Speicherplatz und wenn du merkst, dass ein Raid für dich doch sinnvvoll ist, kannst du umswitchen. Außerdem hast du, was die Datenspeichermenge angeht, mehr Luft nach oben.

    Gruß Oli
     
  10. Turner
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    Turner Neues Mitglied

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    Hi, läuft die Diskstation dann permanent, also unabhängig vom Rechner oder hängt die vom Strom her am Rechner mit dran und läuft nur, wenn der Rechner auch läuft? Wie sieht es mit dem Stromverbauch aus, fällt so eine Station da sehr ins Gewicht oder ist es überschaubar?

    Viele Grüße T
     
  11. pileti
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    pileti Neues Mitglied

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    Hier sind auf jeden Fall interessante Beiträge dabei.
    Ich für meinen Teil habe mir auch einige Informationen gesucht und muss sagen, dass wir da einen Fachmann gefunden haben welcher sich damit auskennt.
    Somit stehen wir auf der sicheren Seite und können nichts falsch machen.

    Wie sieht es denn bei euch aus ?

    Strukturieren gerade auch etwas um, dabei haben wir auch da Kunden Geschenke gefunden.

    Die müssen einfach sein weil die Kunden uns echt auch nach der DSGVO zur Seite standen.

    Bei euch so ?
     
  12. Koniz2
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    Koniz2 Neues Mitglied

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    Ja gut es ist schon klar, dass man sich hinsetzen muss und an der DSGVO arbeiten muss bzw schauen muss das man diese auch umsetzt und die wichtigen Punkte findet.

    In meinem Fall ist es so, dass ich mir dafür einen Fachmann gesucht habe und auch glücklich damit war. Denn ich selber kenne mich damit gar nicht aus.

    Habe mich zwar bei https://www.teachtoprotect.de/presentation/die-10-wichtigsten-dsgvo-aenderungen/ zu den wichtigen Änderungen umgesehen und habe dabei auch einiges gelernt.

    Aber an das bearbeiten habe ich mich nicht getraut. Die Sicherung der Daten ist ebenso wichtig, da haben wir eine Cloud.
     
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