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vServer vs. dedizierte Server

Dieses Thema im Forum "Windows virtuelle & dedizierte Server" wurde erstellt von JürgenKoblenz, 18 März 2014.

  1. Guten Morgen.

    Ich möchte gern eine kleine Foto-Community aufbauen. Momentan schwanke ich immer noch, ob hierfür ein VServer ausreicht oder ich gleich auf einen dedizierten Server zurückgreifen sollte. Das Hauptproblem ist, dass sich von vorne herein schwer abschätzen lässt, welche technischen Anforderungen das Projekt wirklich benötigt, da man z.B. nicht genau sagen kann, wie viele User gleichzeitig einen Upload tätigen. Ein skalierbares Hosting-Paket wäre da auf jeden Fall wünschenswert, falls die Community schneller wächst als erwartet.

    Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit dem Aufbau von solchen oder ähnlichen Communitys gemacht und kann mir sagen, welche Lösung hierfür die bessere ist?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8 Oktober 2014
  2. ratiokontakt GmbH

    ratiokontakt GmbH Hosting-Anbieter

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    Guten Morgen!
    Das Problem, welches du schilderst, ist uns nur zu gut bekannt: Das Projekt ist am Start zu klein für eigene Hardware, aber eventuell (besser: hoffentlich) wächst es recht flott aus einem V-Server heraus; man will flexibel bleiben.
    Wir zum Beispiel lösen das so: Wir raten dem Kunden zunächst dazu, solche Projekte als V-Server bereitstellen zu lassen, und diesen dann - wenn die Ressourcen nicht mehr ausreichen - einfach auf die eigene Hardware zu verschieben. Unsere Servertechnik lässt sowas sehr einfach zu, ohne dass der Server bei der Umstellung Ewigkeiten offline ist oder gar neu installiert werden muss.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 März 2014
  3. Aquisch

    Aquisch Guest

    Es gibt doch auch die Möglichkeit das Webhosting auf einem Cloud Server zu betreiben. Wenn man mehr Ressourcen benötigt werden einfach weitere Hardwareressourcen freigeschalten. Ich denke, dass ist bei vielen Anbietern mittlerweile möglich. Sind das bei Ratiokontakt derartige Systeme im Einsatz?
    Teilweise werden die Server auch stundenweise, je nach benötigten Ressourcen abgerechnet. So kann bei hohem Betrieb die volle Performance genutzt werden und wenn nicht soviel auf der Webseite los ist, hat man niedrigere Kosten. Vielleicht ist sowas ja auch interessant für den Threadersteller?
     
  4. ratiokontakt GmbH

    ratiokontakt GmbH Hosting-Anbieter

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    Klar, Cloudserver sind für sowas auch denkbar, sogar davon gibt es noch die wildesten Abwandlungen :)
    Zwischen den beiden Konstellationen liegen noch viele verschiedene Modelle, beispielhaft hatten wir eben der V-Server als kleinste, billigste Instanz genannt und den dedizierte Server (oder mehrere im Cluster) als Endausbau.
     
  5. marco

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    Hallo JürgenKoblenz,

    du hast ja bereits die Vorschläge von @ratiokontakt GmbH und @Aquisch erhalten. Würde beide Vorschläge für deinen Sachverhalt prüfen. Es macht wenig Sinn mit einem dedizierten Server schon gleich anzufangen, ohne das dieser wirklich ausgenutzt wird. Hier bieten sich VServer oder aber auch Shared Hosting Accounts an - wichtig ist, hier direkt nachzufragen wie ein möglicher Umstieg evtl. erfolgen kann. Hier bist du meiner Erfahrung nach bei kleineren Anbietern wesentlich besser aufgehoben, als bei großen.(was natürlich nicht heißen soll, dass es dort nicht möglich wäre)
     
  6. Siri2.0

    Siri2.0 Guest

    Hallo zusammen.

    Wie erfolgt bei einer Cloud-Lösung eigentlich die Abrechnung?
    Nur um meinen Gedanken dahinter zu erläutern: Bleiben wir beim Beispiel von JürgenKoblenz, ich setze also eine Community auf und habe eine Serverlösung, die seine Resourcen dem Bedarf anpasst. Wenn aber jetzt die Community aus irgendeinem unerklärlichen Grund regelrecht boomen würde und der Server plötzlich über einen größeren Zeitraum eine enorme Menge Resourcen anzapft, kann es doch passieren dass ich am Ende des Monats plötzlich eine horrende Rechnung bekomme und aus allen Wolken falle.

    Oder kann ich bei einem Cloud-Server die maximalen Kosten festlegen, so dass der Server nicht über diese Grenze hinaus geht? Was passiert dann aber, wenn die maximalen Kosten ausgeschöpft sind? Geht der Server dann down?

    Viele Grüße,
    Jan
     
  7. Jakobus

    Jakobus Guest

    Moin Jan.

    Ich kann nicht für alle Anbieter sprechen aber ich weiß beispielsweise, dass bei der Jiffybox vom Anbieter domainfactory auch nach Leistung abgrechent wird. Die Jiffybox ist ein skalierbarer CloudServer den ein Freund von mir nutzt. Abgerechnet wird dort nach Zeiteinheiten. Man kann den Server starten und pausieren, je nach Bedarf. Bezüglich der Kostenkontrolle kann bei der Jiffybox eine Höchstgrenze festgelegt werden. Wenn diese erreicht ist, bleibt der Server auf Pause stehen und lässt sich nicht wieder aufwecken. Das aber nur als Beispielfall. Vielleicht haben andere Anbieter da auch andere Systeme.

    Liebe Grüße,
    Jakob.
     
  8. Guten Tag,

    nach lämgerer Abwesenheit melde ich mich hier wieder zurück. Danke erst einmal für die vielen guten Antworten. Nach allem was ich nun von gelesen habe ist der Tipp, zunächst keinen dedizierten Server zu nehmen, auf jeden Fall angenommen.

    Wenn die Skalierung von einem vServer auf einen dedizierten Server bei Bedarf unkompliziert vonstatten gehen kann, dann wäre das denke ich meine bevorzugte Lösung. Das heißt aber auch, dass der vServer nicht an eine Mindestlaufzeit gebunden sein sollte, oder?

    Bietet den ratiokontakt gegebenenfalls auch Managed Server an, bzw. die Möglichkeit, von einem vServer bei Bedarf und ohne lange Wartefristen auf einen Managed Server umzustellen? Da ich leider bisher wenig Erfahrung mit der Administration von Servern habe schätze ich, dass ein Managed Server besser geeignet wäre als ein dedizierter, sollte das Projekt denn überhaupt die Leistung einer eigenen physischen Maschine brauchen. Das ist ja momentan noch nicht absehbar.
     
  9. hostinger

    hostinger Hosting-Anbieter

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    Such nach einem Anbieter, der es dir ermöglicht direkt über ein Imaging System von einem vServer bzw. Cloud Server auf einen Rootserver umzusteigen. Ich weis, dass zum Beispiel SoftLayer, eine Tochterfirma von IBM eine solche Funktion anbietet.
     
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